Schüleraustausch: Vive la langue francaise

In den Genuss der französischen Sprache und Kultur konnten in diesem Schuljahr zahlreiche 7.-9.-Klässler/innen kommen. Zwei Französisch-Schüleraustausche wurden im April und Mai parallel angeboten.

Zum einen fuhren neunzehn 7.- und 8.-Klässler/innen der Wilma-Rudolph-Oberschule für acht Tage nach Chartres (bei Paris), um mit Schülern des Collège Hélène Boucher einen Austausch zu machen. Neben vielen Entdeckungen, wie z.B. der Anfertigung der berühmten „vitraux“ (bemalte Kirchen-Fensterscheiben) und der Begehung des Kirchenturms und Labyrinthes der Kathedrale von Chartres, gab es auch viele Besichtigungen bekannter Sehenswürdigkeiten in Paris, wie z.B. das Schloss Versailles, das Künstlerviertel Montmartre, den Aufstieg auf den Eiffelturm und die Bootstour mit den Bateaux-Mouches.

Jede(r) Teilnehmer(in) hatte viel Spaß und sein/ihr ganz persönliches Erlebnis mit der fremden Umgebung, der Sprache und den anderen Ess- und Lebensgewohnheiten des Nachbarlandes. Nach dem Gegenbesuch der Franzosen im Mai flossen – wie auch beim Austausch vor zwei Jahren – dicke Tränen bei der Verabschiedung.

 Zum anderen hatten 19 Französischschüler/innen die Gelegenheit, sich mit einer Klasse aus dem Collège /Lycée La Nativité aus Aix-en-Provence zu treffen. Bereits im Schuljahr 2013/14 hatten wir mit der gleichen Klasse eine Drittortbegegnung im Elsass durchgeführt und uns dieses Jahr, in Zusammenarbeit mit der französischen Kollegin Frau Hundt, für ein Kurzfilmprojekt entschieden. Im Laufe des Schuljahres entwarfen sowohl die deutschen als auch die französischen Schüler/innen in Kleingruppen einen kriminalistischen Kurzfilm in der jeweiligen Fremdsprache und wurden von ihrem jeweiligen Tandempartnerteam unterstützt. Im Laufe unserer gegenseitigen Austauschbesuche nahmen wir unsere Kurzfilme vor Ort auf und zeigten sie am Abschlussabend den deutschen Gasteltern. Unterstützt wurde dieses Projekt durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW), das uns ermöglichte, unser Programm durch filmspezifische Aktivitäten, aber auch durch einen Besuch in der Camargue und in Marseille anzureichern. Unsere Ergebnisse können sich sehen lassen.

Wie kann es nun mit dem Französisch lernen außerhalb der Schule weitergehen?

Privat können sich die deutschen Schüler/innen der 8.-11. Klassen mit Ihrem französischen Tandempartner oder einer anderen Partnerin mit Hilfe des DFJW individuell austauschen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.dfjw.org/brigitte-sauzay-programm.

 

Wie läuft der Austausch ab? (Quelle: Deutsch-Französisches Jugendwerk im Juli 2014)

"Die Regeldauer des Aufenthalts liegt bei drei Monaten (mind. 84 Tage), wobei mindestens 6 Wochen lang die Schule besucht werden muss. Nur Schüler, die während des Frankreichaufenthaltes in der 8. Klasse sind, können die Dauer auf zwei Monate verkürzen. Sofern der Austauschpartner in einer höheren Klasse ist, gilt für ihn die Regeldauer von 3 Monaten. Die Mindestdauer muss von beiden Austauschpartnern respektiert werden!

Der Zeitpunkt des Austausches wird in Abstimmung mit den verantwortlichen Lehrern der beteiligten Schulen gewählt. Während ihres dreimonatigen Aufenthaltes sind die deutschen Schüler in der Familie ihres Austauschpartners untergebracht und besuchen mindestens sechs Wochen lang den französischen Unterricht.

Im Gegenzug nehmen die deutschen Schüler ihren französischen Partner in ihrer Familie auf und besuchen gemeinsam mit ihm die Schule in Deutschland. Das Programm beruht somit auf Gegenseitigkeit; die Aufenthalte sollen nicht gleichzeitig, sondern nacheinander stattfinden."

Rosa Hecht und Kristina Fischer, FB Französisch

 

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