Nachbarn - Einblicke in die Polenfahrt 2019

Am 21. Oktober unternahm eine Gruppe von 19 Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrgangs unserer Schule eine fünftägige Reise in das polnische Kreisau, um sich dort mit einer Gruppe von polnischen Schülern zu treffen und sich über unsere unterschiedlichen Kulturen auszutauschen.

Unser Aufenthalt erwies sich nicht etwa als einfache Möglichkeit eine weitere Woche Ferien zu ergattern, sondern als ein Projekt, an dem alle mit viel Enthusiasmus teilnahmen. Es wurde geredet, gearbeitet, gelacht und sehr viel getanzt. Wir wurden mit offenen Armen willkommen geheißen, die warmherzige und humorvolle Art unserer Partnergruppe führte schnell zu ersten Kontakten. Unsere Verständigungssprache war Englisch.

Neben Workshops zum Thema Widerstand, Fußball und einer geschichtlichen Auseinandersetzung mit der Widerstandsgruppe des Kreislauer Kreises besuchten wir das KZ „Groß-Rosen“ sowie einen Stollen zur Erarbeitung von Nationalsozialistischer Kriegsmaschinerie. Zusätzlich betraten wir eine Burg, deren Ausblick natürlich für das eine oder andere Instagram Foto genutzt wurde.

Das Treffen ist wirklich erfolgreich gewesen, denn beide Gruppen nahmen enorm viele Eindrücke mit nach Hause. Der Abschied ließ einige Tränen fließen, denn wir hatten eine intensive Zeit und haben neue Freunde gefunden. Aufgrund gleicher Altersgruppen, konnten wir einander besser verstehen und Klischees aus dem Weg räumen oder bestätigen.

Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung im Foyer und in einem Film zu sehen sein.

Diese Art der Begegnung sollte deshalb weiterhin gepflegt und unter keinen Umständen vernachlässigt werden, denn nichts ist schöner, als polnisches Kantinenessen...

Von unseren neuen polnischen Freunden konnten wir lernen, über die Vergangenheit zu reden und Spaß miteinander zu haben. Beeindruckt hat uns die Gastfreundschaft, so wie wir sie aus Deutschland nicht kennen. Die Fahrt war ein voller Erfolg. Wir würden jedem Schüler eine solche Fahrt empfehlen, der offen für andere Menschen und Kulturen ist.

Von Marius und Frederik aus dem 11. Jahrgang

 

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