Wilmas Europäer nochmal im Tagesspiegel

Nachdem der Tagesspiegel in seiner regionalen Ausgabe seines ‚Leute‘-Blogs schon über unsere europäischen Junior-Botschafter berichtet hatte, wurde nun auch einer unserer Schüler, die sich als VotingVoluteer (erstwählende Wahlhelfer/innen bei den Wahlen zum Europäischen Parlament, engagieren, vom Blog-Autor Boris-Buchholz interviewt. Wir veröffentlichen auszugsweise den Donnerstags-Blog und zitieren das Interview mit dem Steglitz-Zehlendorfer „Nachbarn“ und Oberstufen-Schüler Ricardo Buz aus dem 12. Jahrgang..

Es wird sein erstes Mal sein, und zwar im doppelten Sinne: Ricardo Buz, 18 Jahre alt, er geht in die 12. Klasse, wird am 26. Mai nicht nur zum ersten Mal seine Stimme bei der Europawahl abgeben, er wird auch seine Premiere als Europa-Wahlhelfer feiern. Er gehört zu den „VotingVolunteers“, einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Wilma-Rudolph-Oberschule sowie Ehemaligen. Bereits zur Bundestagswahl 2017 waren etwa zwanzig Erstwählerinnen und Erstwähler der Schule als Wahlhelfer im Einsatz.

Herr Buz, warum reicht es Ihnen nicht, zu wählen, warum werden Sie gleich als Wahlhelfer aktiv? Ich bin sehr interessiert an europäischer und globaler Politik. Zudem ist es eine willkommene Abwechslung an einem Wahltag, auf der anderen Seite zu sitzen.

Welche Bedeutung haben Wahlen für Sie? Wahlen sind das Zeugnis unsere Demokratie. Sie sind ein Zeichen dafür, dass die Massen kontrollieren, welchen Problemen sich die Politik zuwenden soll. Wahlen sind für mich wichtig, weil ich so ein gewisses Mitspracherecht habe.

Was war die erste Wahl, an der Sie teilgenommen haben? Meine erste Wahl waren die Landtagswahlen 2016 in Berlin.

Wie ermuntern Sie andere junge Leute, sich an der Europawahl zu beteiligen? Mein Top–Argument lautet, dass man, indem man sich an der Europäischen Union beteiligt und sie unterstützt, für mehr Freiheit und Möglichkeiten sorgt.

Wird die Fridays-for-Future-Bewegung für eine hohe Wahlbeteiligung unter den Erstwählern führen? Ich kann nicht genau sagen, ob Fridays for Future unbedingt eine direkte Steigerung bei der Wahlbeteiligung bringt. Aber mit mehr politischen Aktivitäten und Angeboten, wird das Interesse und die Neugierde auf jeden Fall stärker geweckt.

Die bei dieser Wahl etwa 30 VotingVolunteers werden in Zehlendorf, Steglitz und Wilmersdorf im Einsatz sein: In welchem Wahllokal kann ich Sie treffen? Ich werde im Wahllokal in der Wilma selbst sein.

Bitte ergänzen Sie diesen Satz: Ich wäre froh… wenn im Wahllokal dieses Mal die Leute Schlange stehen und ihre Rechte wahrnehmen, anstatt sich im Nachhinein über Entscheidungen zu beschweren, die aus den Wahlergebnissen resultieren.

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