Broschüre 2016-2017

Tag der offenen Tür 2017: Samstag, der 07. Januar 2017 von 10-13 Uhr

 Liebe Eltern,

nach Abschluss der Grundschule steht ein wichtiger Schritt bevor: der Übergang in die Oberschule. Gar nicht einfach, eine Schule zu finden, die zu Ihnen und Ihrem Kind passt.
Mit einigen Informationen über unsere Schule, unsere Profilzüge, unseren Wahl-pflichtbereich sowie unser außerunterrichtliches Angebot möchten wir Ihnen unsere Schule, die Wilma-Rudolph-Oberschule, näherbringen, Ihre Neugier wecken und Sie in Ihrer Entscheidungsfindung unterstützen.
Gern begrüßen wir Sie auch an unserem Tag der offenen Tür am Samstag, dem 09. Januar 2016 von 10-13 Uhr. Dort haben Sie die Möglichkeit, sich für einen Sichtungstermin Ihres gewünschten Profils anzumelden.


Über die Schule
Im Jahre 1994 begannen wir als Gesamtschule in den Gebäuden der ehemaligen Berlin American High School im Hegewinkel mit dem Schulbetrieb. Im Juli des Jah-res 2000 gaben wir uns den Namen Wilma-Rudolph-Oberschule. Wilma Rudolph, die afroamerikanische Ausnahmeathletin, die während der Olympischen Spiele 1960 in Rom dreimal Gold für die USA holte, begeisterte die Menschen in aller Welt mit ihrer warmherzigen und anmutigen Ausstrahlung. Sie wurde die schnellste Frau der Welt, obgleich sie bis zu ihrem 11. Lebensjahr wegen einer Kinderlähmung schwerbehin-dert war. Sie arbeitete später als Sportlehrerin und gründete 1981 die Wilma-Rudolph-Foundation, um junge Sportlerinnen und Sportler zu unterstützen. Sie starb 1994 im Alter von nur 54 Jahren. Wilma Rudolph war einer ganzen Generation von Leistungssportlern zum Vorbild geworden und hat vielen schwarzen Athletinnen in den USA den Weg geebnet.
Das Lebenswerk von Wilma Rudolph ist auch für uns zum Leitbild geworden: Seit 2001 sind wir eine „Schule ohne Rassismus und Schule mit Courage“, seit 2006 Umweltschule in Europa. Seit 2011 sind wir eine Integrierte Sekundarschule im teilgebundenen Ganztag mit gymnasialer Oberstufe.
Im Rahmen der Schulprogrammentwicklung arbeiten alle am Schulleben Beteiligten aktiv an der Weiterentwicklung des Schulprogramms und seiner Evaluation mit, da-mit wir den sich ständig veränderten Anforderungen gerecht werden und sie an un-serer Schule umsetzen können.
Unsere Schule steht allen Schülerinnen und Schülern offen, deren erste Fremdsprache Englisch ist. Unsere Schüler/innen haben keine Probezeit.

Es können alle Abschlüsse der allgemein bildenden Schule erworben werden:
 (Erweiterte) Berufsbildungsreife (BBR/ eBBR)
 Mittlerer Schulabschluss (MSA)
 Mittlerer Schulabschluss mit der Berechtigung zum Übergang in die gymna-siale Oberstufe
 Fachhochschulreife (schulischer Teil)
 Abitur.


Das Abitur wird bei uns regulär nach 13 Jahren abgelegt, auf Antrag und mit Ge-nehmigung der Zeugniskonferenz ist ein Abschluss nach 12 Jahren möglich.
Seit dem Schuljahr 2013/14 bieten wir die besondere, sehr praxisorientierte Organi-sationsform des Produktiven Lernens an. In Kooperation mit der Pestalozzi-Schule können unsere Schüler/innen praxisorientiert schulisches Lernen mit Inhalten aus dem Wirtschafts- und Arbeitsleben verknüpfen. Weitere Informationen finden Sie un-ter www.pl-zehlendorf.de.


Über den Schulalltag
Der Schultag beginnt um 8 Uhr und endet in der Regel um 14.55 Uhr, an einzelnen Tagen um 16 Uhr. Mittwochs endet der Unterricht für alle nach der 8. Stunde um 14 Uhr 55.
Für den 7. Jahrgang steht ein eigenes Jahrgangshaus zur Verfügung, in dem es unter anderem einen eigenen Freizeitbereich für die 7.-Klässlerinnen und 7.-Klässler gibt. Die Klassen 8 bis 10 sind im Hauptgebäude untergebracht.
Für das Mittagessen stehen täglich drei Gerichte zur Auswahl, eins davon ist vege-tarisch. Zusätzlich bietet die Cafeteria Zwischenmahlzeiten an.
In den Nachmittagsstunden wird eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften angebo-ten: Schuljahrbuch, Schulradio, Homepage, Schülerfirma, DELF (französisches Sprachzertifikat), Roboter und Steuerung, Schulsanitätsdienst, Patenarbeit, Mediati-on, Cheerleading, Streetdance, Billard, Gebärdensprache, Schulband, Chor, Darstel-lendes Spiel, Keramik, Workshop Amphibien.
Unsere Sportarbeitsgemeinschaften finden besonders regen Zulauf: Basketball, Hockey, Tennis, Fußball (auch für Mädchen), Polo, Badminton, Volleyball, Fitness und Rudern.

Sozialpädagogischer Bereich
Ein wichtiger Bestandteil unserer Schule ist die Schulsozialpädagogik. Der sozialpädagogische Bereich arbeitet präventiv und zielgerichtet daran, Schülerinnen und Schüler lebensweltorientiert zu unterstützen und zu fördern. Inklusion und Partizipa-tion spielen dabei eine wichtige Rolle. In diesem Bereich arbeiten vier aus der öffentlichen und zwei sozialpädagogische Fachkräfte aus der freien Trägerschaft, dem Mittelhof e. V., zusammen. Jeder Jahrgang wird von einer sozialpädagogischen Fachkraft von der 7. bis zur 10. Klasse betreut und begleitet, der Freizeitbereich wird von einer männlichen und einer weiblichen Fachkraft betreut.


Die Schulsozialpädagogik/Schulsozialarbeit umfasst folgende Aufgabenfelder:
1. Beratung aller am Schulleben Beteiligten (Schüler/-innen, Eltern, Lehrer/-innen) und Unterstützung bei jeglichen in der Schule oder in der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen zu Tage tretenden Schwierigkeiten. Die Schulsozialpädagogik ist an die Schweigepflicht gebunden und berät individuell als auch in Gruppensettings. Die Weiterleitung an externe weiterhelfende Einrichtungen sowie ggf. eine Zusammenarbeit mit der Jugend- und Familienhilfe, wenn dies gewünscht wird, ist kennzeichnend für dieses Arbeitsfeld. Anlässe der beratenden Tätigkeiten sind unter anderem Lernschwierigkeiten, Be-ratungen bei Konflikten und Krisen sowie Sucht- oder schuldistanziertes Verhalten.
2. An der Wilma-Rudolph-Oberschule gibt es vielfältige Freizeit- und sozialpä-dagogische Angebote:
Im ehemaligen Tonstudio der damaligen „Berlin American High School“ befin-det sich der Freizeitraum der Schule. Geöffnet ist er montags bis donnerstags von 7:30 Uhr bis 16:00Uhr, freitags von 7:30 Uhr bis 14 Uhr. Die Schüler/-innen haben hier vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Ki-cker, Billard, Air-Hockey und Gesellschaftsspiele. Sie können ihre Hausaufga-ben machen oder tauschen sich aus. Auch gibt es dort zwei Computerräume, in denen die Jugendlichen im Internet recherchieren und sich z. B. auf Vorträ-ge und Präsentationen vorbereiten können. Vorwiegend im Nachmittagsbe-reich gibt es unterschiedliche Angebote wie „Keramik“ und „Künstlerisches Gestalten“, „Strettdance“, „Cheerleading“, Billard- und Schachgruppen u. a.
Auch innerhalb von Projekttagen, Klassenstunden und Wandertagen gibt es sozialpädagogische Angebote:
In den Jahrgängen 7 und 8 finden in Zusammenarbeit mit den Klassen- und Fachlehrer/-innen Programme zum sozialen Lernen, zur Mobbing- und Sucht-prävention sowie zur Stärkung der Medienkompetenz statt.

In den Jahrgängen 9 und 10 ist die Sozialpädagogik involviert in die verschie-denen Angebote zur beruflichen Orientierung.
Im „Jahrgangshaus 7“ erhalten die Schüler/-innen im eigenen Jahrgangsraum ein breites Angebot durch In– und Outdoorspiele sowie die Möglichkeit, Haus-aufgaben gemeinsam zu erledigen. Außerdem stehen den neuen Schüler/-innen der 7. Klassen ausgebildete Schülerpat/-innen aus dem 9. Jahrgang beim Zurechtfinden in der „neuen Schule“ zur Seite.
Sie sind auch ausgebildete Schülermediatoren und stehen in Konfliktfällen zur Streitschlichtung zur Verfügung.
3. Die interne und externe Vernetzung und Kooperation ist gegeben durch die Mitarbeit in den unterschiedlichen Gremien der Schule (Gesamtkonferenz, Schulkonferenz, Arbeitskreise u. a.) und in den Gesamtberliner Netzwerken wie „Ganztägig Lernen“, „Mediationsnetzwerk“ sowie den regionalen Netzwer-ken wie der „Treff im Kiez“ (TiK), „Sozialraum AG§78“, „Netzwerk Sozialpäda-gogik, Steglitz-Zehlendorf“, u. a. Der sozialpädagogische Bereich ist vielfältig vernetzt und an diesem partizipativen Austausch im Gemeinwesen und den damit einhergehenden fachlichen Innovationsimpulsen sehr interessiert.


Klassen- und Stundenverteilung
Zwei gleichberechtigte Klassenlehrer/innen betreuen die Klassen in der Regel über einen Zeitraum von vier Jahren und unterrichten so viel wie möglich in der eigenen Klasse.
Der Pflichtbereich für alle Schüler/innen der künftigen 7. Klasse umfasst die Fächer Deutsch (4 Stunden pro Woche), Englisch (3 Stunden), Ethik (2 Stunden), Gesell-schaftswissenschaften (2 Stunden), Mathematik (4 Stunden), Sport (3 Stunden), Musik und Kunst im halbjährlichen Wechsel (2 Stunden) und den naturwissenschaftli-chen Bereich (3 Stunden). In den Klassenstunden werden aktuelle Probleme ge-meinsam besprochen oder fachübergreifende Projekte durchgeführt. In unserer Schule bieten die evangelische und die katholische Kirche Religionsunterricht an. Die Religionsstunden sind im Stundenplan integriert. Diejenigen Schüler/innen, die daran nicht teilnehmen, erledigen, von Lehrkräften betreut, Übungen und Hausauf-gaben.
An der Wilma-Rudolph-Oberschule muss die 1. Fremdsprache generell Englisch sein. Ab Klasse 7 kann in der Regel Spanisch oder Französisch als 2. Fremdsprache in der 2. Wahlpflichtschiene gewählt werden. Außerdem kann Französisch zusätzlich auch erst in Klasse 9 gewählt werden. Sollte sich Ihr Kind für eines der anderen Wahlpflichtfächer entscheiden, so gibt es auch noch in der 11. Klasse die Möglichkeit, mit der 2. Fremdsprache zu beginnen.


Profil- und Wahlpflichtbereich
Die Wilma-Rudolph-Oberschule bietet seit dem Schuljahr 2014/15 sechs Profile an, mit denen sich die Schüler/-innen auf einen bestimmten Schwerpunkt festlegen. Dieses Profilfach ist auch für die Zuordnung in die jeweilige Klasse entscheidend. Zusätzlich müssen sie sich aus dem Wahlpflichtbereich einem Fach zuordnen. In diesem Bereich durchmischen sich alle Schüler/-innen eines Jahrgangs.
Profilbereich (3-stündig) Wahlpflichtbereich (erst 3-, später 4-stündig)

Profilbereich:

Sport
Bilingual (Englisch)
Theater Team Deutsch
MINT
Musikbetont (Instrumentalklasse)
WAT

Wahlpflichtbereich:

 2. Fremdsprache: Spanisch/ Französisch
 Wirtschaft-Arbeit-Technik (nicht für Schüler/-innen der WAT-Klasse)
 Darstellendes Spiel (nicht für Schüler/-innen der Theater-Team-Deutsch-Klasse)
 Kunst
 Musik (nicht für Schüler /-innen der Musik-Klasse)
 Sport (nicht für Schüler/-innen des Sportprofils)
 Naturwissenschaften (nicht für Schüler/-innen des MINT-Profils)

Unsere sechs Profile:
Die Schüler/innen werden von ihren Klassenlehrer/innen in dem jeweiligen Profilfach dreistündig im Klassenverband unterrichtet.


Sportprofil

 Fußball (nur Mädchen)
 Hockey (Jungen + Mädchen)
 Schwimmen (Jungen + Mädchen)
 Rugby (Jungen + Mädchen) NEU ab 2016/17
Seit 1999 gibt es an der Wilma-Rudolph-Oberschule in jedem Jahrgang (Klasse 7 bis 10) eine Sportklasse. Hier erfahren die Schüler/-innen mit besonderen sportlichen Fähigkeiten eine gezielte Förderung in einer Wahlsportart.
Die Schüler/-innen der Sportklasse wählen das 1. Wahlpflichtfach Sport. Sie haben damit insgesamt 7 Stunden Sport in der Woche, von denen 4 Stunden nur in ihrer gewählten Sportart von Vereinstrainern in Zusammenarbeit mit den Sportlehrer/innen der Schule erteilt werden. In den verbleibenden 3 Sportstunden werden die Bereiche abgedeckt, die der normale Rahmenlehrplan für das Fach Sport vorgibt.
Die Auswahl der Schüler/innen erfolgt nach einem Sichtungstraining mit einer kriteri-enorientierten Bewertung sportartspezifischer Übungen und in Verbindung mit der Grundschulprognose.
Ganz neu ist der Bereich Rugby. Hier ist der Berliner Rugby Club (BRC) unser Kooperationsverein. In der Sportklasse wird das 7er-Rugby angeboten. Wir bauen die neue Rugbygruppe aus Jungen und Mädchen auf. Gerade im Rugby sind ganz un-terschiedliche sportliche Talenten und Fähigkeiten willkommen. Teambildung und das Einhalten der Spielregeln werden groß geschrieben.
Für die Zukunft planen wir zusätzlich, in Kooperation mit dem Behindertensportver-band, Sportler/innen mit Körperbehinderungen aufzunehmen.


Kriterien für die Aufnahme der Schüler/innen in die Profilklasse Sport bei Übernachfrage:
 Sichtung: Profilbezogene praktische Übung (80%)
 Grundschulprognose (20%)
 Unter gleichberechtigten Bewerber/-innen entscheidet das Los.


Bilinguales Profil (Englisch)
The world speaks English. Und wer in unserer Welt mitreden möchte, sollte Englisch können. Englisch als Verkehrssprache in Europa und in der Welt ist eine wichtige Grundlage für fast jede Berufswahl, und fundierte Englischkenntnisse tragen erheblich zu besseren beruflichen Chancen bei. Der bilinguale Zug an der Wilma-Rudolph-Oberschule ermöglicht einen souveränen Umgang mit der englischen Sprache und befähigt die Schüler/-innen zum Handeln in interkulturellen Zusammenhängen.
Folgende Merkmale kennzeichnen den bilingualen Zug:

 Verstärkter Englischunterricht ab Klasse 7 bis einschließlich Klasse 8 (Wortschatz, Grammatik, Erarbeitung verschiedener Arbeitstechniken, Vorbereitung auf die besonderen Anforderungen der in den Klassen 9/10 auf Englisch un-terrichteten Sachfächer)
 Ab der 9. Klasse werden die Fächer Geschichte/ History und Geografie/ Geo-graphy bilingual, d.h. überwiegend auf Englisch unterrichtet. Englisch wird nun in anderen Sachzusammenhängen mit spezifischem Fachvokabular und mit fachspezifischen Methoden angewendet. Im Wahlpflichtbereich müssen die bilingualen Schüler/innen eines der beiden folgenden auf Englisch unterrichte-ten Wahlpflichtfächer belegen: Englische Literatur und Landeskunde oder Eu-ropaprojekt. In diesen Kursen haben die Schüler/innen in der Regel die Gelegenheit, an einer Fahrt ins Ausland teilzunehmen, um ihre kommunikativen Fähigkeiten auszubauen.
 In der 11. Klasse können Schüler/-innen den bilingualen Zug weiterführen oder neu beginnen. Diese Schüler/-innen nehmen am Wahlpflichtkurs Englisch teil. Geschichte und Geografie werden in englischer Sprache unterrichtet. In der 12. und 13. Klasse ist für die bilingualen Schüler/-innen der PW-Grundkurs verpflichtend. Er wird als PE (Political Education) auf Englisch un-terrichtet und muss als 3. oder 4. Prüfungsfach im Abitur gewählt werden. Ebenfalls verpflichtend ist ein Leistungskurs Englisch.
 Mit dem bestandenen Mittleren Schulabschluss sowie mit dem bestandenen Abitur erhalten die bilingualen Schüler/-innen ein Zertifikat, das ihre besonde-ren Leistungen in der englischen Sprache ab der 7. Klasse hervorhebt und würdigt.
 Bei entsprechenden Voraussetzungen können bilinguale Schüler mit dem Abi-tur das international anerkannte Zertifikat „CertiLingua" erwerben.


Kriterien für die Aufnahme der Schüler/innen in die Bilinguale Profilklasse Eng-lisch bei Übernachfrage:
 Sichtung: Mündliches Aufnahmegespräch in der Fremdsprache (60%)
 Förderprognose (20%)
 Die beiden letzten Zeugnisnoten in Englisch (20%)
 Unter gleichberechtigten Bewerber/-innen entscheidet das Los.

Profil Theater Team Deutsch
Die Schule setzt sich zum Ziel, einen kreativen Raum für Schüler/-innen zu bieten, in dem sie in Form einer Schreib- und gleichzeitig auch Theaterwerkstatt individuell und abgestimmt auf ihre Fähigkeiten und Bedürfnisse in jedem Schuljahr ein Theaterpro-jekt realisieren, welches am Ende eines jeden Schuljahres präsentiert werden soll.
Hier soll die Inklusion gelebt werden, d.h. gleichberechtigte Teilnahme am Theaterwerkstattunterricht, da das Profil zahlreiche Möglichkeiten bietet, den Schüler/-innen mit Unterstützungsbedarf gerecht zu werden.
Das Fach dient mit Hilfe spielerischer und darstellerischer Mittel als Türöffner für gegenseitiges Vertrauen und Inklusion: Das „Wir“ steht im Vordergrund, denn es ist normal, verschieden zu sein.
Gleichzeitig erfolgt eine Erweiterung und Schulung der Kernkompetenzen Lesen, Sprechen, Schreiben und Hören. Es sollen inszenierungsgeeignete Vorlagen erstellt werden, die auf dem Rahmenlehrplan des Faches Deutsch in den einzelnen Doppel-jahrgangsstufen basieren. Dieser kreative Lernansatz ermöglicht in besonderem Maße die Förderung der oben genannten Kompetenzen, da die Projektaufgaben in Abstimmung mit den Schüler/-innen erstellt werden.
Die Fächer Darstellendes Spiel und Deutsch sind in der Sekundarstufe II beide als Abiturprüfungsfach wählbar.
Bewerben sollten sich Schüler/-innen, denen es Spaß macht, kreativ und im Team zu arbeiten, und die bereit sind, jedes Schuljahr an einer Bühnenpräsentation teilzu-nehmen. Es gibt ein Aufnahmegespräch, in dem jeweils zwei Bewerber/innen ge-meinsam einen kleinen Text erarbeiten müssen. Dieser muss vorgelesen, vorgetragen und mimisch und gestisch miteinander gestaltet werden. Dafür wird eine Vorbe-reitungszeit von 15 Minuten gewährt, woran sich das Aufnahmegespräch anschließt, in dem auch kurz inhaltlich über den vorzutragenden Text gesprochen wird.


Kriterien für die Aufnahme der Schüler/innen in die Profilklasse Theater Team Deutsch bei Übernachfrage:
 Sichtung: Profilbezogene praktische Übung
 Die Förderprognose spielt hier keine Rolle
 Unter gleichberechtigten Bewerber/innen entscheidet das Los.


MINT-Profil
Das MINT-Profil wird folgende Schwerpunkte anbieten:
Forschen: Die Schüler/-innen kommen durch weitgehend eigenes entdeckendes Lernen den Gesetzen in Natur und Technik auf die Spur. Sie lernen dabei auch, wie wichtig es ist, im Team arbeiten zu können.
Projekte: Die Unterrichtsthemen sind oft zu Projekten zusammengefasst, die re-gelmäßig präsentiert werden. Projektbeispiele aus der Pilotklasse sind: „Leben im Wald“, „Umfragen durchführen und auswerten“, „Klima und Wetter“, Transport und Verkehr“, „Lego-MindstormsEV3“
Computer: Jede Schülerin und jeder Schüler in der Klasse wird mit einem Lap-top/Computer arbeiten. Damit nutzen wir spezielle Lernsoftware genau-so wie die üblichen office-Programme, recherchieren, programmieren und tauschen unsere Ergebnisse in digitalen Lernräumen aus.
Verbund: Die Unterrichtsfächer Mathematik, Physik, WAT, Biologie, Chemie und Geographie versuchen in ihren Inhalten vielfach die Projekte des Profil-unterrichts aufgreifen.
Außerschulisches Lernen: An einem Tag in der Woche ist der Stundenplan nach Möglichkeit für Exkursionen in Schülerlaboren, Museen, Betrieben oder einfach nur im benachbarten Grunewald vorgesehen. Die Exkursionen sind mit dem jeweiligen Projekt verknüpft und werden unterrichtlich aus-gewertet.


Kriterien für die Aufnahme der Schüler/innen in die Profilklasse MINT bei Übernachfrage:
 Sichtung: Profilbezogene praktische Übung (60%)
 Mathematik- und Naturwissenschafts-Note (jeweils zu 20%)
 Unter gleichberechtigten Bewerber/-innen entscheidet das Los.


Profil Musik (Instrumental)
Seit 2014/15 bietet die Wilma-Rudolph-Oberschule mit einem Profilzug Musik eine Unterrichtsform an, in der Schüler/-innen ein Orchesterinstrument in Kleingruppen systematisch erlernen, aber auch von Anfang an im Klassenorchester gemeinsam musizieren. Es ist ein Lernangebot im sozialen und emotionalen Bereich als Baustein einer ganzheitlichen Erziehung mit dem Ziel einer praxisorientierten musikalischen Bildung.
Die Schüler/-innen des Instrumentalzugs wählen die Instrumente nach speziellen Auswahlverfahren und erlernen dann innerhalb von vier Schuljahren systematisch die Techniken und Spielfertigkeiten. Unter Berücksichtigung von Schülerwünschen wird ein ausgewogenes Verhältnis von Orchesterinstrumenten wie Querflöte, Kla-rinette, Saxophon, Trompete, Waldhorn/Euphonium, Posaune, Geige, Cello sowie Schlagzeug/Percussion angestrebt.
Neben dem regulären einstündigen Musikunterricht haben die Schüler/-innen in der Woche eine Stunde Instrumentalunterricht in Kleingruppen und zwei Stunden Klassenorchester. Durch die Kooperation mit einer Musikschule findet hier die Unterrichtsarbeit auch durch Instrumentallehrer professionelle Unterstützung. Die Eltern schließen einen Vertrag mit der Musikschule ab. Die geltenden Rahmenpläne wer-den durch schulinterne Curricula erweitert, in denen profilbezogene Inhalte ver-stärkt werden. Dabei stehen neben dem Spielen eines Musikinstruments auch musiktheoretische Kenntnisse im Mittelpunkt. Das Repertoire umfasst klassische Mu-sik, Musik anderer Kulturen, Filmmusik aber auch Musik populärer Genres. Durch das identitätsstiftende Mitwirken an verschiedenen Schulaufführungen gewinnen die Schüler/innen immer mehr Praxiserfahrung und Selbstvertrauen.


Aufnahme: Die Schüler/-innen sollten generell über Fähigkeiten im Instrumentalspiel verfügen. Kenntnisse im zukünftigen Instrumentalspiel sind jedoch nicht erforderlich. Zur Ermittlung vorhandener musikalischer Kompetenzen nehmen interessierte Schü-ler/-innen an einer profilbezogenen praktischen Übung teil. Termine hierfür erhalten Sie am Tag der offenen Tür oder telefonisch im Sekretariat. Nach weiteren musikali-schen Übungen (Hörvermögen, Intonation, Rhythmusgefühl) und einem abschlie-ßenden Gespräch geht es uns letztendlich um die Einschätzung der Musikalität als Ganzes.


Kriterien für die Aufnahme der Schüler/innen in die Instrumental-Profilklasse bei Übernachfrage:
 Sichtung: Profilbezogene praktische Übung (60 %)
 Förderprognose (40%)
 Unter gleichberechtigten Bewerber/-innen entscheidet das Los.


Profil Praxisteam Wirtschaft – Arbeit – Technik
Hier sind Schüler/-innen angesprochen, die Interesse an Technik und Wirtschaft ha-ben, handwerklich geschickt sind und bei der Planung und Durchführung eines Vorhabens konstruktive und eigenständige Ideen einbringen möchten.
Das Besondere an dieser Klasse ist, dass der Unterricht in den Profilstunden projekt- und handlungsorientiert verläuft und in den fachlich und technisch gut ausgestatteten Werkstätten in halber Klassenstärke stattfindet. Jedes Mädchen und jeder Junge hat in diesem Profil die Möglichkeit, die eigenen Interessen, Neigungen und Fähigkeiten in sechs unterschiedlichen Arbeitsfeldern zu entdecken (Klasse 7-9) und grundlegende Arbeitstechniken zu erlernen. Damit erwerben die Schüler/-innen das nötige „Know how“ für die Gründung einer Schülerfirma in der 10. Klasse.

Kriterien für die Aufnahme der Schüler/innen in die Profilklasse Wirtschaft-Arbeit-Technik bei Übernachfrage:
 Sichtung: Profilbezogene praktische Übung (60%)
 Förderprognose (40%)
 Unter gleichberechtigten Bewerber/-innen entscheidet das Los.


Wahlpflichtbereich
Jede Schülerin bzw. jeder Schüler der Mittelstufe wählt ein Wahlpflichtfach, für das in Klasse 7 und 8 je 3 Wochenstunden, in Klasse 9 und 10 je 4 Wochenstunden zur Verfügung stehen.
Wir bieten folgende Wahlpflichtkurse an:


 2. Fremdsprache, Spanisch ab 7 oder Französisch ab 7 und 9 (Neubeginn oder Fortführung auch in Klasse 11)
 Darstellendes Spiel (nicht für Schüler/innen der Klasse Theater Team Deutsch)
 Kunst
 Musik (nicht für Schüler/innen der Musikklasse)
 Naturwissenschaften (nicht für Schüler/innen der MINT-Klasse)
 Sport (nicht für Schüler/innen der Sportklasse)
 Wirtschaft-Arbeit-Technik (nicht für Schüler/innen der WAT-Klasse)

Verschiedene Themenbereiche:

7. Klasse Fahrradwerkstatt, Fahrradtechnik, Reparatur und Pflege, Durchführung einer Sicherheitsprüfung Entwickeln, Herstellen und Vermark-ten eines Produktes für Kunden, z.B. Japanlampe, Handytasche, Schlüsselkasten, Bett-Tablett

8. Klasse Zubereitung von Mittagsmahlzeiten unter gesundheitlichen und ernäh-rungsphysiologischen Gesichtspunk-ten für Schüler/-innen und Lehrer/-innen auf Bestellung Computergesteuerte Fertigung eines Produktes, z.B. eines Solitär- oder Mühlespiels (CNC-Technik) oder Grundlagen und Installation elektrischer Lampenschaltungen (Elektro-technik)

9. Klasse Bau von Kanus, Aufbau und Wirkungsweise von Bootskonstruk-tionen, Tragfähigkeit, Ökotourismus oder Modellbau Flugzeug Nachhaltiges Wirtschaften, z.B. Her-stellung und Verkauf von Fair-Trade- Produkten, Pralinen- oder Textilwerk-statt, Werbung und Marketing

10. Klasse Schülerfirma 1 z.B. „Print and Music“, Auftrags-arbeiten wie Bedrucken von T-Shirts. Schülerfirma 2 z.B. Herstellung und Verkauf nachhal-tiger Produkte

Kurzinformationen zum Wahlpflichtangebot
Jeder Schüler wählt für die 7. und 8. Klasse ein Wahlpflichtfach, ein Wechsel ist erst in der 9. Klasse möglich. Welche Kurse im Wahlpflichtbereich eingerichtet werden können, richtet sich nach der Zahl der jeweiligen Anmeldungen und den schulorgani-satorischen Möglichkeiten.


2. Fremdsprache Französisch/ Spanisch: Wer die Absicht hat, nach insgesamt zwölf Schuljahren das Abitur zu machen, muss die 2. Fremdsprache in der 7. Jahr-gangsstufe beginnen. Wer das nicht beabsichtigt, kann die 2. Fremdsprache Franzö-sisch auch noch zu Beginn des 9. Schuljahres, die 2. Fremdsprache Spanisch auch noch zu Beginn des 11. Schuljahres wählen. Sowohl in Französisch als auch in Spanisch werden regelmäßig Schüleraustauschfahrten organisiert. In Französisch bieten wir ebenso eine Vorbereitungs-AG auf das international anerkannte Sprachdiplom DELF (diplôme d’études en langue française) an.


Wirtschaft-Arbeit-Technik: Mädchen und Jungen werden in eigenständiger, prakti-scher Arbeit in unterschiedlichen Bereichen durch selbstständige Informationsbe-schaffung und die Herstellung von Gegenständen auf die Arbeit im Erwerbsleben vorbereitet. Die Schüler/-innen arbeiten z.B. in den technischen Werkstätten für Holz, Metall und Textilien, in der Lehrküche oder in einem der Computerräume.


Darstellendes Spiel: Hier werden schauspielerische Grundtechniken vermittelt: Be-wegungs- und Sprecherziehung, Szenen schreiben und bearbeiten, Umgang mit Licht, Ton und Bühnenbau etc. Die Schüler/-innen können diese Fertigkeiten auf der Bühne vor Publikum unter Beweis stellen und die Berliner Theaterlandschaft kennen-lernen.


Kunst: In diesem Fach bietet sich für Schüler/innen mit Freude am kreativen Gestal-ten und künstlerischem Fingerspitzengefühl die Möglichkeit, unterschiedliche künst-lerische Techniken zu erlernen und den Umgang mit verschiedenen Materialien zu erproben. Es wird gezeichnet und gemalt, mit Papier, Ton und Pappe gearbeitet. Ein Interesse an Museums- und Ausstellungsbesuchen sollte vorhanden sein.


Musik: Im Mittelpunkt stehen viele kreative Ausdrucksmöglichkeiten wie Sin-gen/Rappen, Tanzen/Bewegen oder Improvisieren/Musizieren auf verschiedenen Instrumenten wie Keyboard, Schlagzeug, Gitarre, Bass, Boomwhackers, afrikani-schen Trommeln und mehr. Die musikalische Arbeit mit dem Computer, die Erarbei-tung einfacher Begleitungen oder auch der Besuch im Musiktheater kann je nach Interesse und Vorkenntnissen Inhalt unserer Arbeit sein.

Sport: Für begeisterte Schüler/-innen werden vertiefte Angebote z. B. in Leichtathle-tik, Turnen, einzelnen Sportspielen und ausgewählten Themen der Sporttheorie ge-macht, die über die Anforderungen des Sportunterrichts hinausgehen. Man muss viel Einsatzfreude und Begeisterung für sportliche Anforderungen und eine gute sportli-che Haltung mitbringen.


Naturwissenschaften: In diesen Fächern werden naturwissenschaftliche Grundfer-tigkeiten und Arbeitsweisen vermittelt. Das Lernen wird durch Versuche und projekt-orientiertes Arbeiten bestimmt. Die Schüler/innen sollten Interesse am Erforschen von Naturgesetzen und am experimentellen Arbeiten mitbringen.


Hinweise zur Anmeldung
Sind wir Ihre Erstwunschschule, so geben Sie bitte in dem oben genannten Zeit-raum das Original des Anmeldebogens für die Sekundarstufe I mit der Förderprognose der Grundschule bei uns ab.
Sollte Ihr Kind anerkannten sonderpädagogischen Förderbedarf nach Verwal-tungsvorschrift Schule Nr. 15/2010 haben, so legen Sie diesen Bescheid bitte der Anmeldung bei.


Wenn Sie beabsichtigen, einen Antrag entsprechend der Härtefallregelung (§6,2 Sek I VO) zu stellen, bringen Sie bitte Belege mit, die den Antrag auf einen besonde-ren Härtefall rechtfertigen. Geschwisterkinder fallen unter die Härtefallregelung.


Ab Mitte Mai erfahren Sie vom Schulamt, ob Ihr Kind an unserer Schule aufgenom-men werden konnte oder wo es seine Schullaufbahn fortsetzen kann.


Wenn Ihr Kind bei uns einen Schulplatz bekommen hat, laden wir Sie und Ihr Kind zu einem Gesprächstermin ein, in dem wir mit Ihnen im Rahmen der Beratung über die Schullaufbahn Ihres Kindes die Wahl der Wahlpflichtfächer, die Teilnahme am Reli-gionsunterricht und andere Fragen besprechen.
Sollten Sie weitere Fragen zum Übergang in die Oberschule haben, so gibt Ihnen die folgende Webseite dazu Hinweise: http://www.berlin.de/sen/bildung/bildungswege/uebergang.html

Der Anmeldezeitraum für die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs ist vom 09. bis 23. Februar 2016.
In dieser Zeit melden die Eltern ihr Kind in der Erstwunschschule an.
Sie können auch einen Zweit- und Drittwunsch angeben.
Bei der Anmeldung müssen der Anmeldebogen und die Förderprognose vorgelegt werden.
Jede/r Schüler/in muss für die Aufnahme an unserer Schule an einer profilorientierten Übung (Sichtung) teilnehmen.
Bitte beachten Sie, dass für alle Schülerinnen und Schüler besondere Aufnahmekriterien gelten und dass Sie sich rechtzeitig im Sekretariat einen Termin für eine profilorientierte Übung (Sichtung) geben lassen. Alternativ können Sie sich den Termin auch an unserem Tag der offenen Tür am Samstag, dem 09. Januar 2016 von unseren Profillehrer/-innen geben lassen.


Stand: Oktober 2016


Wilma-Rudolph-Oberschule
Am Hegewinkel 2A
14169 Berlin, Bezirk Steglitz-Zehlendorf
Mail:
Telefon: (030) 90 299-64 64/-6794
Fax: (030) 90 299-67 66
Internet-Adresse: www.wilma-rudolph.de

Kontakt

Wilma-Rudolph-Oberschule
Bezirk Steglitz-Zehlendorf
Am Hegewinkel 2a
D-14169 Berlin

Tel: +49 30 90299 6464/6794
Fax: +49 30 90299 6766
eMail:

Anmeldung

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