Japan Arbeitsgemeinschaft

japan-ag_053Es war ein besonderer Tag für die Schüler der Wilma-Rudolph-Oberschule, denn am 6.11.2008 besuchten uns die Schüler der Schule aus Osaka in Japan. Schon im letzten Jahr war ihr Besuch ein Erlebnis für uns alle! 

 

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Japan zu Gast an der WRO!

Es war ein besonderer Tag für die Schüler der Wilma-Rudolph-Oberschule, denn am 6.11.2008 besuchten uns die Schüler der Schule aus Osaka in Japan.
Der Schulchor sang und die Schulband legte eine paar hervorragend klingende Musikstücke ein, von denen wir uns gern beeindrucken ließen. Nachdem der Schuldirektor Herr Dr. Bauer eine Ansprache gehalten hatte, in der er unsere Gäste willkommen hieß, hatten wir die Chance einige Schüler aus Asien kennen zu lernen und uns notgedrungen mit Zeichensprache und mit Englischkenntnissen zu verständigen. Ebenfalls durften wir, in Gruppen eingeteilt, die vielen Japaner in unserem Schulgebäuden herumführen, so dass sie in den Schulalltag der deutschen Schüler und Schülerinnen hinein schnuppern konnten.

Anschließend fand in der Sporthalle unserer Schule eine interessante Vorführung statt, in der uns die Kunst der Kalligraphie von einem japanischen Meister gezeigt wurde. Wir durften uns ebenfalls am Origami-Falten beteiligen, die japanischen Schüler halfen und gaben Tipps. Nicht nur die Japan-AG, sondern auch zahlreiche andere Schüler konnten sich darin üben. Zum Abschluss gab es ein Sushi-Essen, das von unseren Gästen mitgebracht wurde. Die Japan-AG brachte als Nachspeise verschiedene Kuchen mit. Die Japaner erwiesen sich als sehr freundliches und lustiges Völkchen. Wir hoffen, dass es ihnen bei uns gefallen hat und freuen uns auf den Besuch im nächsten Jahr.  Leoni B., 9.1

Weitere Bilder finden Sie in der Bildergalerie.

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DEJIMA

Am 16.Oktober 2008 waren wir in der Botschaft von Japan, um uns ein bekanntes und modernes Theaterstück anzusehen. Die Autorin Yoko Tawada schrieb über besondere Umstände der damaligen Zeit (19. Jahrhundert).
„Sie beschreibt die Welt so, wie sie aussähe, wenn man träumen und gleichzeitig hellwach sein könnte.“(TAZ)
Das Stück von Tawada-san spielt zu Anfang des 19. Jahrhunderts in Nagasaki, in Japan.
Schon seit zweihundert Jahren hatte das Land keinen Kontakt mehr mit dem Ausland. Ausnahme waren lediglich ein paar niederländische Händle. Einige von ihnen hielten sich auf der kleinen Insel Dejima auf, allerdings durften sie diese nicht verlassen. Es durfte ebenfalls kein Japaner diese Insel besuchen, die dort nicht beruflich zu tun hatten. Doch eine Geisha lernte einen Händler, Jacobus kennen.  Es gab Komplikationen mit der Verständigung. Ihnen blieb nur die Zeichensprache. Es wird von Kultur, Malerei, Religionen, Medizin und Esskultur gesprochen. Zwei völlig verschiedene Welten, die aufeinander prallen, welches mit Musik und viel Ausdruck präsentiert wurde. Die Darsteller stammen aus dem Lasenkan Theater, das seit 1997 die Stücke Tawada-sans inszeniert und aufführt. Es ist eine tiefgründige und sehr berührende Geschichte, die Liebe, Leidenschaft und Tradition vereint. Vieles dort hat uns beeindruckt, zum Beispiel die Improvisation der Darstellerinnen, die japanische Theatertechnik sowie die Kostüme. Wir bedanken uns bei Herrn Vorbeck für diesen Tipp.  Leoni B.,  9.1                                     

 

 

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