Austausch mit Kielce

Ein Teil der Klasse 9.2 ist der Einladung des "Gimnazjum nr 9 im. mjr. Henryka Sucharskiego" gefolgt und hat in der Woche vom 29. Mai bis zu 2. Juni 2017 die Stadt Kielce besucht. Kielce liegt zwischen Warschau und Krakau, hat ca. 200 000 Einwohner und Touristen gibt es hier kaum. Dadurch konnten wir viel über das alltägliche Leben in Polen und die Einstellungen, Wertvorstellungen und auch Sorgen und Hoffnungen der polnischen Familien erfahren. Die Schüler wohnten in Gastfamilien, nahmen zusammen mit ihren polnischen Partnerschülern am Unterricht, an Besichtigungen, Workshops und einem Ausflug nach Krakau teil. Wir wurden ausgesprochen herzlich aufgenommen und der Abschied nach 4 Tagen war sehr emotional.
Wir haben in Kielce Freunde gefunden. Sie wollen uns im nächsten Jahr besuchen. (Mechthild Flohr)

Ich habe vor der Fahrt mit meinem polnischen Austausch-Schüler geschrieben und hab mir auch nicht wirklich viel vorgestellt. …  Die Mutter von Lukasz (meinem Austausch-Partner) hat uns dann nach Hause gefahren. Es war eine 3-Zimmer Wohnung im 5. Stock eines Apartment-Hauses. In der Wohnung hat Lukasz mit seiner Mutter, seiner Schwester und einem Hund namens Riko gewohnt. Sein Vater lebt in Dänemark und arbeitet dort. Seine Mutter arbeitet in Kielce im Krankenhaus. (Deniz)

Meine Austausch-Partnerin Aga lebt mit ihrer älteren Schwester Isa und Ihrer Mutter in einem Plattenbau, der zwar von außen nicht schön, drinnen aber gemütlich ist. Ihr Vater arbeitet in England. Mit ihrer Schwester haben wir viel zusammen gemacht. Sie ist echt nett und wir haben ähnliche Ansichten auf die Welt, was cool war, da sich daraus spannende Gespräche ergaben. (Carlos)

Nach dem wir wieder Zuhause waren, trafen wir uns mit Freunden. Wir liefen zum Kamieniołomy, das Kamieniołomy ist eine von Natur aus geschaffene Schlucht / Grube. Das Kamieniołomy ist mit Wasser gefüllt. Unsere Austauschpartner erzählten uns, dass wir da nicht schwimmen dürfen, da das Wasser vergiftet ist und auf Dauer gefährlich für den Menschen ist. Wir setzten uns ans Wasser, redeten und machten Fotos... Das war für mich der schönste Tag,  da wir die Möglichkeit hatten, eine wundervolle Aussicht zu genießen, am See unten war es traumhaft schön, da man nicht von anderen Menschen, Touristen gestört wurde. (Amanda)

Mir persönlich hat die Reise nach Kielce sehr gut gefallen da mein Austauschpartner und seine Familie sehr nett und gastfreundlich waren. Aber am tollsten für mich war der Ausflug nach Krakau! Dadurch habe ich gemerkt, dass meine „Vorurteile“ völlig falsch waren. Ich dachte immer Polen sei sehr grau, was die Städte etc. angeht, aber Krakau war genau das Gegenteil. Es war bunt und sehr schön bebaut. Außerdem fand ich es gut, dass wir einen Guide hatten, der uns in der Stadt herumgeführt hat. (Jannis)

Mein schönstes Erlebnis in Polen war die Reise nach Krakau, da die Stadt wunderschön ist. Ich fand es sehr interessant, von der Vergangenheit der Stadt zu erfahren und über den Film, der dort gedreht wurde. (Schindlers Liste) Polen war generell eine gute Reise mit vielen Erlebnissen und alles hat mir gefallen. (Ivan)

Auf Deutsch erklärte uns der Guide, dass u.a. auf diesem Platz der Film Schindlers Liste gedreht wurde. Diesen Film habe ich gemeinsam mit meiner Familie vor zwei Jahren angeschaut. In dem Film, der auf wahren Tatsachen beruht, geht es um den Fabrikbesitzer Oskar Schindler. Oskar Schindler besaß in Krakau eine Rüstungsfabrik. In dieser Fabrik mussten vor allem Juden aus dem Krakauer Ghetto zwangsarbeiten. Es gab immer wieder Versuche der Nazis, die bei Schindler arbeitenden Juden zu deportieren. Doch Oskar Schindler gelang es, dies zu verhindern und damit vermutlich auch ihren sicheren Tod. Dieser Film hat mich damals schon beeindruckt und als ich jetzt hörte, dass von den ehemals 70.000 Menschen jüdischen Glaubens nur 4.000 überlebt haben und heute sogar nur noch 150 in Krakau leben, hat mich das getroffen. Durch diesen Platz, an dem es auch eine alte Synagoge gibt, und diese alten Gebäude wurde diese Geschichte für mich nochmal richtig greifbar. (Jan)

Mir persönlich hat dieser Schüleraustausch nach Polen sehr viel Spaß gemacht. Ich mochte vor allem den Ausflug nach Krakau. Zum einen weil es eine sehr schöne Stadt ist und zum anderen mochte ich es auch, dass polnische Schüler die nicht an dem Austausch teilgenommen haben mitkommen durften. Denn so konnte man auch Kontakt mit Schülern die nicht teilgenommen haben aufnehmen. Auch hat es mir gefallen, dass wir so viel mit den polnischen Schülern gemacht haben also, dass sie bei unserem Programm mitgemacht haben. (Milla)

Mir hat der Austausch sehr gut gefallen. Es war zwar sehr schwer für mich, viel zu laufen, weil ich auf Krücken unterwegs war, jedoch wurde mir sehr viel geholfen und es wurden viele Ausnahmen für mich gemacht. Meine Gastfamilie und Austauschpartnerin- Martyna waren auch sehr nett und zuvorkommend. Mir kam es allerdings komisch vor, dass wir im Fernsehen und in derZeitung waren. Außerdem fand ich das Volleyballspiel, das wir auch noch verloren haben, ein bisschen peinlich.      Am besten gefiel mir Krakau. (Robert)

Meine Austauschpartnerin hieß Aleksandra „Ola“ Matuszewska. Sie hat einen kleinen Bruder und einen Hund. Ihr Vater arbeitet in Deutschland/Stuttgart. Ich hab mich mit meiner Austauschpartnerin meist nur auf Deutsch unterhalten. Selten mal auf Englisch. Mit ihrem Bruder habe ich nur auf Englisch geredet, da er kein Deutsch konnte. Die Mutter konnte weder Englisch noch Deutsch, aber sie konnte Französisch. Also konnten wir uns auch so ein bisschen unterhalten. Die Familie war sehr gastfreundlich . (Carmen)

 

 

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