Sardinien-Kursfahrt des Biologieleistungskurses

Sardinien 2016Am Freitag, den 8. Juli 2016 trafen wir uns, der Bio-Leistungskurs unter der Leitung von Herrn Schmidt-Pötting, pünktlich um 9 Uhr am Flughafen Schönefeld, damit wir unsere Kursfahrt nach Sardinien beginnen konnten. Bereits beim Aussteigen aus dem Flugzeug wehten uns 38 Grad Hitze entgegen. Eine Stunde Fahrt in einem nicht klimatisierten Bus rundete die anstrengende Anreise ab.
Wir wohnten auf dem Campingplatz Capo d'Orso in sehr beschaulichen Wohnwagen unter rustikalen Verhältnissen. Die Selbstverpflegung bereitete einige Schwierigkeiten, da wir weder Geschirr noch Gas zum Kochen hatten. Und auch die sanitären Anlagen überraschten uns negativ und erweiterten unseren Horizont!


Am Ankunftstag waren wir nicht mehr in der Lage uns zu bewegen, zu heiß war das Wetter.
Um 8 Uhr morgens am nächsten Tag machten wir uns gruppenweise auf den Weg, um die Umgebung zu erkunden. Spannend war dies jedoch nicht, denn die Flora war komplett vertrocknet. Den restlichen Tag genossen wir den Strand, kühlten uns im angenehm kalten Wasser ab und trockneten uns anschließend in der Sonne. Dies wurde zu unserer täglichen Routine.
Am Sonntag wollten wir um 11 Uhr schnorcheln, jedoch verstehen die Italiener unter Pünktlichkeit etwas anderes als wir und so kam der Bus über eine Stunde später. Deshalb mussten wir das Schnorcheln auf einen späteren Zeitraum verschieben. Um die Wartezeit etwas erträglicher zu machen, besuchten wir Quanto Porto, eine überfüllte Stadt mit vielen kleinen Souvenirläden. Das anschließende Schnorcheln war für viele ein Highlight, obwohl der Meeresboden sehr artenarm war. Dafür konnte man durch geheimnisvolle Schluchten tauchen, beeindruckende Felsformationen erklettern und die Aussicht auf das weitreichende, türkisfarbene Meer genießen. Am Dienstag unternahmen wir einen weiteren Schorchelgang, zuvor suchten wir zwei Stunden die Wasseroberfläche nach Walen und Delfinen ab, fanden jedoch leider keine.
Am Montag besuchten wir die Stadt Palau, einige gingen shoppen, kauften Lebensmittel, da der kleine Lebensmittelladen auf dem Campingplatz etwas überteuert war, und schauten sich die hübsche Kleinstadt an.
Die Busfahrten waren stets ein großes Abenteuer, da der Busfahrer immer mit überhöhter Geschwindigkeit die steilen, kurvigen Straßen mit den vielen Schlaglöchern durchfuhr und sich dabei lieber mit seinem Handy als mit der Straße beschäftigte.
Während die einen den Abend am Strand ausklingen ließen und den faszinierenden Sternenhimmel betrachteten, besuchten die anderen die Kinderdisco mit anschließender Bühnenshow. Noch lange werden uns diese Lieder und Tänze begleiten.
Am Abflugtag mussten wir schon um 9 Uhr unsere Wohnwagen räumen. Bis 18 Uhr beschäftigten wir uns mit Kartenspielen, Reden und der Verabschiedung internationaler Freundschaften, des Meeres und des Strandes. Endlich am Flughafen angekommen, mussten wir feststellen, dass unser Flug erst eine Stunde später fliegen würde. So kamen wir erst am Donnerstagmorgen zu Hause in Berlin an und schlossen unsere Familien in die Arme.

Trotz einiger Schwierigkeiten und Unfälle, u.a. eine gebrochene Nase, angeschwollene Wangen, Treten in Seeigel und aufgeschnittene Füße, hatten wir eine tolle Kursfahrt, die uns immer positiv in Erinnerung bleiben wird.

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Wilma-Rudolph-Oberschule
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